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DP-Lager Zeilsheim

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Unmittelbar nach der Befreiung der Konzentrationslager im Januar bis Mai 1945 blieben in nahezu allen Lagern zehntausende Männer, Frauen und Kinder krank und/oder orientierungslos zurück - Displaced Persons, kurz: DPs.

 

Zum Teil blieben sie zunächst in ihren Lagern, später wurden menschenwürdigere Unterkünfte gesucht. Das betraf vor allem Personen die auf eine Rückkehr in ihre Heimat hofften, oder viele jüdische Menschen die den Wunsch hatten nach Palästina ausreisen zu wollten.

 

Eines der größten DP-Lager seiner Art wurde im Frankfurter Stadtteil Zeilsheim eingerichtet.

Aus  (Frankfurter?) Allgemeine Zeitung, 15.11.1948:

"Das jüdische Verschlepptenlager Zeilsheim bei Frankfurt wird heute am Montag um 24 Uhr geschlossen. Damit schließt das größte "Warenhaus" der Westzone seine Pforten. In Zeilsheim konnte man alles kaufen

...

In den letzten Monaten des Jahres 1945 mußte die Arbeitersiedlung Zeilsheim der Höchster Farbwerke in drei Etappen von der Mehrzahl ihrer Bewohner geräumt werden. In den 300 leergewordenen Häusern brachte die Militärregierung jüdische Verschleppte unter. So entstand ein kleiner Staat mit einer eigenen Verwaltung und Polizei, eigener Schule und eigenen Krankenhaus, der von der UNRRA betreut wurde."

 

Ursprünglich sollte das DP-Lager noch einige Zeit länger benutzt werden, jedoch kam es zu solch umfangreichem Schwarzhandel, von Zigaretten bis Lastkraftwagen war alles zu haben, dass es zu wirtschaftlichen Verwerfungen

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Kontakt

Mario Gesiarz

Johann-Sittig-Str. 7

65931 Frankfurt am Main

0 69 - 37 21 18

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