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Die westlichen Stadtteile von Frankfurt

... bestehen aus den Stadtteilen

Fast jede/r fünfte Einwohner/in Frankfurts wohnt im Westen

 

Heute wohnen dort rund 130.000 Menschen, also fast jeder fünfte in Frankfurt (700.000). Mittelpunkt dieser Region ist der Stadtteil Höchst.
Bis zur Eingemeindung 1928 nach Frankfurt, gehörte Höchst und die benachbarten Stadtteile zum Bistum Mainz. Politisch bilden sie den Ortsbeirat 6, den größten Ortsbeirat der Bundesrepublik.

 

Grund der Eingemeindung: Die Zentrale des IG-Farben-Konzerns wurde von Höchst nach Frankfurt verlegt. Letzter Höchster Bürgermeister war Bruno Asch.

 

Die "Westlichen" sind bis heute vor allem industriell geprägt und unterscheiden sich in ihren gesellschaftlichen und kulturellen Strukturen deutlich von zahlreichen Innerstädtischen Stadtteilen.

 

Immer mal wieder fühlen sich die Menschen hier gegenüber der "Stadt" (wie die Innenstadt immer noch genannt wird) benachteiligt. Oft mit Recht. Investitionen in Bildung, Kultur und Infrastruktur fallen den Stadtregierungen hier immer etwas schwerer. Es mag auch damit zusammen hängen, dass die westlichen Stadtteile auch in den parlamentarischen Gremien unterrepräsentiert sind.

Industriestadt Höchst

 

Weltweit bekannt wurde Höchst durch die Chemie: Die Farbwerke Hoechst, auch heute noch im Volksmund "Rotfabrik" genannt.

 

1863 als "Meister, Lucius & Brüning" gegründet, gehörte sie nach 1925 zur IG Farben und damit zu den Hauptunterstützern des Nationalsozialismus.

 

Führende Köpfe des Konzerns wurden als Kriegsverbrecher verurteilt, der Konzern zerschlagen in Hoechst AG, Bayer Leverkusen, BASF Ludwigshafen. Jeder dieser Nachfolger wurde bald größer als der Ursprungskonzern.

 

Da der IG Farben-Konzern, trotz anderweitiger offizieller Propaganda, auch zwischen 1933 - 1945 mit nordamerikanischen Konzernen umfangreiche Handelsbeziehungen unterhielt, blieb der Stadtteil Höchst während der alliierten Bombenangriffe auf Frankfurt 1944, weitgehend verschont.

 

Keine roten Werksfahrräder mehr

 

In den 90er Jahren wurde die Hoechst AG umstrukturiert. Heute bildet das ehemalige Werksgelände den "Industriepark Höchst" mit rund 90 Firmen und ca. 22.000 Arbeitsplätzen.

 

Waren bis in die 90er Jahre die "Rotfabriker" in Höchst und den umliegenden Stadtteilen, in den Einkaufsstraßen, in den Kneipen und, mit ihren roten Werksfahrrädern, auch auf den Straßen überall gegenwärtig, hat sich das inzwischen grundlegend gewandelt.

Historische Altstadt Höchst

 

So blieb ein einzigartiger Altstadtkern mit über 200 denkmalgeschützten bunten Häuschen, Bolongaropalast, Porzellanmuseum, sowie  neuem und altem Schloss erhalten.

 

Es gibt als Außenstelle des "historischen museums frankfurt" ein schönes "höchster porzellanmuseum", aber dass es bislang nicht möglich war ein Museum zur Geschichte und insbesonderen Industriegeschichte der erst 1928 eingemeindeten Stadt Höchst einzurichten, darf durchaus als Beleg für die o.a. benachteiligung des Westens empfunden werden.

 

Höchst bekam 1355 Stadtrechte und hat seither einen eigenen Markt mit Markthalle. Öffnungszeiten: dienstags, freitags und samstags von 7 bis 13 Uhr.

 

Ein kultureller Höhepunkt in der Region ist das alljährlich ehrenamtlich organisierte, mehrwöchige  Höchster Schlossfest im Juni/Juli.

 

mg

Kontakt

Mario Gesiarz

Johann-Sittig-Str. 7

65931 Frankfurt am Main

0 69 - 37 21 18

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